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Posts mit dem Label "Ewige Erde" werden angezeigt.

Der Lärm endet – die Ordnung beginnt

  Es ist laut. Aber darunter atmet schon etwas Größeres durch dich hindurch. Du scrollst gerade wieder. Vielleicht hast du gerade die News geöffnet – neuer Konflikt, neue Eskalation, neue Empörung. Iran, Ukraine, Politik-Drama, irgendein Scheiß. Oder der Feed deiner dutzenden Baukästen hat dich wieder reingezogen: Likes, Kommentare, ein Reel, What-ever, das dich für 5-30 Sekunden festhält, dann weiter. Notifications piepen. Der Kopf rast. Der Tag war lang. Der innere Lärm ist ohrenbetäubend. Ist doch ok. Was ich sagen will: Du bist nicht allein damit. Fast jeder spürt es: Das Leben fühlt sich an wie ein endloser Sturm aus Ablenkung, Angst und Chaos. Und tief drin fragt sich etwas in dir: „ Ist das alles? Gibt’s wirklich nichts anderes? “ Ja. Es gibt etwas anderes. Und es ist näher, als du denkst. Der Lärm ist nicht das Ganze. Er ist nur der Schleier. Der kollektive Schleier aus Kriegen, Feeds, News, Drama, To-do-Listen – er übertönt eine Ordnung, die schon da ist. Eine Ordnung,...

Tod war gestern: Heute beginnt Deine Neugeburt!

Ganz ehrlich unter uns: Haben wir uns eigentlich schon mal gefragt, warum wir uns diesen ganzen Bestattungszirkus antun? Dieses hochgradig sentimentale Theater am offenen Grab, die schwarzen Fetzen, die wir uns überwerfen, und dieses monotone, fast schon beleidigende „Ruhe in Frieden“? Merken wir eigentlich nicht, wie hohl und künstlich das alles vibriert? Wir betrauern einen billigen Softwarefehler der Matrix und verkaufen uns diesen Mist gegenseitig als „tragisches Schicksal“. Das Wissen ist eine schallende Ohrfeige für unser kollektives Ego, das sich in seiner Opferrolle so richtig gemütlich eingekuschelt hat. Die Lüge vom Frieden Und achtet mal auf unsere Sprache: Wenn wir uns im Alltag streiten und die Nase gestrichen voll haben, schreien wir: „ Lass mich in Ruhe! “ oder „ Hau ab, ich will endlich meinen Frieden! “ Wir benutzen „Frieden“ instinktiv als Synonym für Distanz, für Trennung, für das Abschalten des Gegenübers. Und dann stellen wir uns ans Grab und wünschen dem Verstorbe...